Wir, der KV Prignitz fordern die Bundes- und die Landesregierung auf, endlich die Abschiebungen nach Afghanistan zu beenden und unterstützen den bundesweiten Aufruf zum Aktionstag am 5. Juni 2021:
Stoppt alle Abschiebungen nach Afghanistan!
In Afghanistan herrscht seit über 40 Jahren Krieg und die Sicherheitslage für Zivilist*innen verschärft sich immer weiter. Bombenanschläge, Mordanschläge, bewaffnete Konflikte und Selbstmordattentate prägen den Alltag.
Mit der Corona-Pandemie, einer Pandemie einzigartigen Ausmaßes, hat sich die Situation in Afghanistan nochmals massiv verschlechtert. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Armut und hat keinerlei Zugang zur Gesundheitsversorgung. Das Leben ist bedroht von Ernährungsunsicherheit, fehlender Möglichkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts und damit der Grundversorgung eben mit Lebensmitteln, Wohnraum und Kleidung.
Frauen, Kinder und besonders Schutzbedürftige sind extrem hoher Gewalt ausgesetzt.
Afghanistan ist das unsicherste Land der Welt, die humanitäre Not hat ein Rekordhoch erreicht.
Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist auf der Flucht innerhalb Afghanistans und in den benachbarten Ländern, wo sie als Menschen ohne Rechte leben müssen. Seit Beginn der CoronaPandemie sind alleine 1 Millionen Menschen aus dem Iran nach Afghanistan zurückgekehrt.
Trotzdem hält die Bundesregierung, Bundesinnenministers Horst Seehofer und viele Innenminister*innen der Bundesländer an monatlichen Sammelabschiebungen nach Afghanistan fest. Seit Ende 2016 sind mittlerweile über 1000 Menschen mit Sammelabschiebeflügen nach Afghanistan abgeschoben worden.
Abgeschoben werden keineswegs „nur“ „Straftäter“ oder „Gefährder“, sondern Menschen, die hier seit vielen Jahren in Deutschland leben. Menschen, die keine Vorstrafen, aber einen festen Arbeitsplatz oder eine Ausbildung in Aussicht haben oder aber kurz vor der Heirat stehen. Die Abgeschobenen werden gegen ihren Willen außer Landes geschafft, in ein Land, das viele noch nie gesehen haben oder nur aus ihrer Kindheit kennen. Ein Land, in dem viele der Abgeschobenen keine Netzwerke oder Strukturen haben, die sie vor Obdach- und kompletter Mittellosigkeit bewahren. Abgeschobene leben daher in Afghanistan in akuter Lebensgefahr.
Auch wenn die westlichen Truppen nun angekündigt haben, aus Afghanistan abzuziehen, bedeutet dies nicht, dass das Land sicher ist. Das Gegenteil ist der Fall: Es ist zu befürchten, dass die Sicherheitslage sich weiter verschlechtert und geprägt wird von bewaffneten Fraktionen, darunter der Taliban. Deutschland hat nicht erst durch die seit 2001 stattfindende militärische Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan eine besondere Verantwortung gegenüber den vor diesem Krieg geflohenen Menschen.

https://unama.unmissions.org/sites/default/files/sg_report_on_afghanistan_march_2021.pdf 2
https://www.visionofhumanity.org/wp-content/uploads/2020/10/GPI_2020_web.pdf 3
https://www.unhcr.org/dach/wpcontent/uploads/sites/27/2017/03/Genfer_Fluechtlingskonvention_und_New_Yorker_Protokoll.pdf 4
https://www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2017/05/New-Yorker-Erkl%C3%A4rungKurzinformation.pdf
Über die Hälfte der Ablehnungsentscheidungen des BAMF werden nach Klagen vor den Verwaltungsgerichten von diesen für unzulässig befunden, aufgehoben und das BAMF verpflichtet die Schutzbedürftigkeit der afghanischen Geflüchteten anzuerkennen.
In Anbetracht der geplanten Innenministerkonferenz im Juni, dem 70-Jährigen Jubiläum der Menschenrechte im Juli und der anstehenden Bundestagswahlen im September rufen wir alle Gruppen, Verbände, Organisationen und Einzelpersonen auf, sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan zu positionieren und am bundesweiten Aktionstag gegen Abschiebungen nach Afghanistan am 5. Juni 2021 teilzunehmen.
Stoppt alle Abschiebungen nach Afghanistan! Organisiert Proteste, hängt Plakate an die Häuser, Transparente an die Balkone und rote Drachen aus dem Fenster!
Weitere Informationen, Druckvorlagen sowie Bastelanleitungen für die roten Drachen findet ihr hier:
www.afghanistan.not-safe.de
#AfghanistanNotSafe - Afghanistan ist nicht sicher!
Abschiebungen nach Afghanistan aus Brandenburg
Seit Ende 2016 finden trotz der katastrophalen Sicherheitslage in Afghanistan Sammelabschiebungen von Deutschland nach Afghanistan statt. Am 27. März 2017 wurde erstmals ein in Brandenburg lebender Afghane nach Kabul abgeschoben. Der Flüchtlingsrat kritisierte die Abschiebung in einer Pressemitteilung scharf und forderte die Landesregierung wiederholt auf, den jungen Mann nach Brandenburg zurück zu holen.
Im Vorfeld der Abschiebung wurde der durch die Brandenburger Grünen gestellte Antrag für einen Abschiebestopp auf Landesebene abgelehnt.
Stattdessen wurde am selben Tag im Landtag ein Beschluss verabschiedet, der unter anderem das Bekenntnis zum Vorrang der so genannten freiwilligen Ausreise und die Entscheidung zur Ausweitung der Rückkehrberatung beinhaltete.
Im August 2018 wurden erneut drei Afghanen aus Brandenburg nach Kabul abgeschoben. Einer von ihnen befand sich im laufenden Asylverfahren, zwei von ihnen waren suizidgefährdet. Dem Richtungswechsel in der brandenburger Abschiebepolitik ging eine Information der Zentralen Ausländerbehörde an die kommunalen Ausländerbehörden im Juli 2018 voraus, dass nun wieder ohne Einschränkungen nach Afghanistan abgeschoben werden könne.
Damit hält sich die Landesregierung an die Linie des Bundes, ohne eine eigene Einschätzung vorzunehmen.

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Friedlicher Protest auf der Brücke

Danke an alle Personen, die am 5. 6. friedlich für eine Verkehrswende demonstriert haben.

Unsere politische Arbeit für eine klimagerechte Mobilität in der Prignitz geht weiter:

  • für stündliche ICE-Halte, und damit verbundene Erweiterungen am Bahnhof Wittenberge
  • kostenloser ÖPNV für Schüler*innen
  • Verbesserung von Fahrradstrecken für Schüler*innen
  • Wasserstoffzüge statt Dieselloks bei den Regionalbahnen
  • ein umfassendes Radwegekonzept für den Landkreis
  • neue Ideen für den ÖPNV im ländlichen Raum, wie e-Tankstellen auf Parkplätzen, Förderung von Gemeinschafts-Dorf-Mobilen
  • Tempolimits in Dorfdurchfahrten
  • u.v.m.
Photo by Iman on Unsplash

Aktionen für eine echte Verkehrswende am 05.06.2021 sind ein wichtiges Puzzleteil

Die Mitglieder vom KV Bündnis 90/DIE GRÜNEN haben keinen Beschluss zur Teilnahme an den Protestaktionen gegen die A 14 gefasst, weder im Kreisverband, noch in der Kreistagsfraktion. Auch wenn der Kreisverband über seinen Kreisvorstand nicht zu einer Aktion aufgerufen hat, werden sicher zahlreiche Bündnisgrüne Mitglieder dort vertreten sein. Alle sind in ihrer Entscheidung frei, sich an den geplanten Protesten gegen die A14 zu beteiligen.

In unseren Augen kommen die Proteste zu spät, wir hätten uns dieses Engagement vor vielen Jahren gewünscht, als wir gemeinsam mit den Umweltverbänden versucht haben, den Bau zu verhindern. Es sind über den langen Kampf- und Klageweg sehr hohe Umweltauflagen erreicht worden und wir sehen keine Möglichkeit auf demokratischem Weg diesen Bau noch zu verhindern. Dass wir den Bau dieser Autobahn für unsinnig und unökologisch halten, ist seit Jahren bekannt.

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Wegwarten-Hosenbiene Foto: Mechthild Claus
Weiße Bindensandbiene Foto: Mechthild Claus
Gehhörnte Mauerbienen Foto: Mechthild Claus
Gehhörnte Mauerbiene Foto: Mechthild Claus

BIENE, die meisten von uns denken dann an die Westliche Honigbiene (Apis mellifera carnica), die inzwischen weltweit und auch bei uns häufigste Bienenart.

Von den in Deutschland heimischen, wildlebenden Bienenarten sind mehr als die Hälfte auf der Roten Liste und sieben Prozent sogar schon verschwunden.

Bei weit über 500 verschiedenen Arten gibt es auch ganz viele verschiedene Lebensweisen. Vom Gebirge bis zum Sumpf, überall sind Wildbienen als Bestäuber wie die Knoten im Netz des Lebens. Sie brauchen den Schutz ihrer ganzen Lebensräume, denn Nistmaterial und Nistplätze sind für sie nicht weniger wichtig als die passenden Blüten. Damit helfen wir auch vielen anderen Tieren und Pflanzen.

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Unter dem Titel „Öko-Aktivisten verschanzen sich bei Seehausen“ wurde am 4. Mai 2021 im „Prignitzer“ über eine Aktion gegen den A14-Weiterbau im Nachbarkreis und eine Baumbesetzung berichtet.

Als Prignitzer Kreisvorstand von Bündnis 90/Die Grünen distanzieren wir uns von jeder Form von Gewalt – wir stehen für friedlichen Protest und politische Veränderung. Wir unterstützen Aktionen, die auf Basis des Grundgesetzes stattfinden.

Seit über 15 Jahren engagieren sich die Öko-Aktivisten von Bündnis 90/Die Grünen und den Umweltverbänden gegen den Autobahnneubau und haben sich mit Anfragen und Stellungnahmen eingebracht.

Als die ersten Planungsunterlagen öffentlich ausgelegt wurden, zeigte sich, dass der vom damaligen Grünen Umweltminister Jürgen Trittin ausgehandelte „Naturschutzfachliche Planungsauftrag“ nicht ernst genommen wurde.

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Damit wir wieder leben können, wie vor der Pandemie …

Solidarisch mit Kindern, Senioren und allen Anderen zu sein, heißt: Abstände einzuhalten, Masken zu tragen, die Hygieneregeln zu befolgen und aufeinander Acht zu geben. Die meisten Infektionen geschehen im privaten Bereich. Wer hier meint, nachlässig werden zu können, handelt unverantwortlich und gefährdet seine Liebsten.

Impfzentrum in der Prignitz

Die gute Zusammenarbeit für die Errichtung eines zusätzlichen Impfzentrums in der Prignitz mündet nun in der Eröffnung am Standort Perleberg. Nachdem die Kassenärztliche Vereinigung einem Impfzentrum in der Prignitz nicht zugestimmt hatte, führte die Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, dem DRK und dem Brandenburger Gesundheitsministerium zur Etablierung dieser wichtigen Einrichtung in Perleberg. Wir begrüßen ausdrücklich, dass diese Kooperation den Prignitzer*innen nun die Möglichkeit der Impfungen in größerem Umfang ermöglicht. Die Besichtigung des Impfzentrums hat uns im Vorfeld der Eröffnung gezeigt, dass die Vorbereitungen sehr gute Ergebnisse aufweisen können. Die großräumige Ausgestaltung sorgt dafür, dass zahlreiche Impfberechtigte im 5-Minuten-Takt geimpft werden können und für die Nachbeobachtung ausreichend Platz zur Verfügung steht. Das ist ein guter Start und viele hoffen, dass mit der vermehrten Lieferung von Impfstoffen auch in der Perspektive wesentlich mehr Arztpraxen Impfungen vornehmen können.

Fraktion B90/Grüne
Kreistag Prignitz

Vor 10 Jahren, am 11. März passierte es – Die Atomkatastrophe von Fukushima begann mit einem Erdbeben

Überall wo Atomkraftwerke stehen, ist eine Kernschmelze jederzeit möglich. Wer weiter auf Atomkraft setzt, muss Fukushima und Tschernobyl vergessen und dieses Atomrisiko verdrängen.

Eine Ausstellung mit diesen Plakaten könnt ihr bei ausgestrahlt bestellen.

Europaweite „LGBTIQ Freedom Zone“ ausgerufen

Das Europaparlament hat die Europäische Union zur „Freiheitszone“ für LGBTIQ-Personen erklärt. Die Europa-Abgeordnete aus Brandenburg Ska Keller schreibt auf facebook: „Statt LGBTI Free Zones brauchen wir #LGBTIQFreedomZone|s in ganz Europa. Unsere Union basiert auf den Werten Würde, Freiheit, Gleichheit und Menschenrechten und alle sollten hier die Möglichkeit haben, so zu sein, wie sie sind.“

Im Bündnisgrünen Kreisverband Prignitz engagieren sich Menschen vor Ort für dieses Ziel.

Unser Fachgespräch beschäftigt sich vor dem Hintergrund unseres verfassten Positionspapiers (Stand: 11/2020) mit den drängendsten Fragen zum Umgang mit PV-Freiflächenanlagen im Land Brandenburg.

Unsere agrar- und umweltpolitische Sprecherin Isabell Hiekel und unser energiepolitischer Sprecher Clemens Rostock laden ein:

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist elementarer Bestandteil der Energiestrategie 2030 für unser Land und erfordert auch den Ausbau der Photovoltaikkapazitäten, wobei insbesondere Dachflächen und versiegelte Flächen im Fokus stehen sollen. Vor dem Hintergrund der Klimakrise werten wir den Trend zum Ausbau von PV-Freiflächenanlagen im Land Brandenburg als ein gutes Zeichen. Gleichzeitig muss der Ausbau aber auch in geordnete Bahnen gelenkt werden, die sicherstellen, dass die Raumnutzung sinnvoll erfolgt, Natur und Landschaft bestmöglich berücksichtigt werden, der Freiflächen-Sektor die lokale Wirtschaft stärkt und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort an der Wertschöpfung nachhaltig teilhaben.

Unser Fachgespräch beschäftigt sich vor dem Hintergrund unseres verfassten Positionspapiers (Stand: 11/2020) mit den drängendsten Fragen zum Umgang mit PV-Freiflächenanlagen im Land Brandenburg. Zunächst erläutert uns dafür Ingrid Nestle, MdB, welche Bedeutung die PV-Freiflächenanlagen für die Energiewende und den Klimaschutz haben. Vom Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) stellt Bernhard Strohmayer dar, unter welchen Voraussetzungen diese Anlagen zusätzlich einen positiven Einfluss auf die Biodiversität haben.

Mit Prof. Dr. Klaus Müller vom ZALF und Philipp Deffner von Next2Sun wollen wir diskutieren, wie wir Agri-PV-Anlagen voranbringen können, um Energieerzeugung, Wertschöpfung und Landwirtschaft zusammenzubringen. Die Beteiligungsmöglichkeiten für die Kommunen bei PV-Freiflächenanlagen vor ihrer Haustür stehen im Mittelpunkt des Inputs von Sebastian Lange von der Projektkanzlei.

Wir laden herzlich zu diesem Fachgespräch ein und freuen uns auf eine fruchtbare Diskussion!

Programm und Anmeldung hier

Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft – Deutschland fehlt

Am 22. Januar 2021 tritt das UN-Atomwaffenverbot in Kraft. Damit sind Atomwaffen völkerrechtlich geächtet, illegal, verboten. Ein guter Start in das neue Jahrzehnt!

Aber Deutschland fehlt! Mehr Infos gibt es unter Opens external link in new windowhttps://nuclearban.de/

Grüne Stunde zum Thema "Bedingungsloses Einkommen (BGE)"

das Thema Grundeinkommen beschäftigt auch etliche Menschen in der Prignitz. Vom Kreisverband Frankfurt (Oder) sind wir eingeladen worden, an der Grünen Stunde teilzunehmen.

Per Videokonferenz laden wir am Montag, den 25. Januar 2021 um 19:00 Uhr zur unserer ersten Grüne Stunde des Jahres ein: ein Online-Gespräch zum Thema “Bedingungsloses Grundeinkommen” (BGE) zusammen mit dem Bündnisgrünen Landtagsabgeordneten Clemens Rostock.

Im November 2020 ist das Bedingungslose Grundeinkommens in das Grundsatzprogramm von BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN aufgenommen worden. Im Vorfeld und im Nachgang wurde viel wurde darüber diskutiert: Was ist ist das BGE überhaupt? Welche Varianten des BGEs favorisieren die Bündnisgrünen und warum? Was kann Politik tun, damit die Idee der Realität näher kommen kann? Könnten wir uns Frankfurt (Oder) als Modell-Stadt vorstellen?

Um das Gespräch besser planen und strukturieren zu können, könnt ihr Eure Fragen vorab an kgf(at)gruene-frankfurt-oder.de schicken oder direkt in unserer Facebook-Veranstaltung posten. Link zum FB-Event hier.

Die Grüne Stunde wird per Video/Audio-Konferenz stattfinden. Ihr braucht dafür einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone mit Mikrofon und Lautsprecher; wenn ihr mit Bild erscheinen wollt, auch eine Kamera. Ihr könnt euch auch nur telefonisch einwählen. Die Einwahldaten werden auf dem FB-Event am Tag der Veranstaltung (25.1.) veröffentlicht.

Unsere Landtags-Fraktion erhält aktuell viele Fragen von Bürger*innen rund ums Thema #Impfen. Wir haben unsere gesundheitspolitische Sprecherin Carla Kniestedt gefragt, welche das sind. Und was im Moment ihre wichtigste Botschaft ist.

Opens external link in new windowSehen Sie das Video hier

Antworten auf viele Fragen zum Thema findet ihr auf der Opens external link in new windowSeite der Landesregierung.

Fragen an Carla Kniestedt könnt ihr auch am Freitag beim Opens external link in new windowFacebook Live stellen

Wenn die Klimakrise nicht mit allen Mitteln bekämpft wird, ist auch die Lebensqualität bei uns auf dem Land in Gefahr – nicht nur in fernen Ländern. In den letzten Jahren mussten wir auch in der Prignitz die Dürrezeiten erleben. Zur Zeit werden große Flächen mit Energiepflanzen bestellt. Die Folgen für den Boden und die Lebewesen in der Landschaft sind alles andere als nachhaltig. Unter und zwischen Photovoltaikanlagen können dagegen, mit richtiger Anlage, neue Paradise für seltene Tiere und Pflanzen geschaffen werden.

Die Pläne für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen stellen viele Gemeinden vor schwierige Entscheidungen.

Lesen Sie mehr zum Opens external link in new windowPositionspapier aus dem Landtag   Mehr »

Gedenken am „Stolperstein“ in Wittenberge

Die Eheleute Johanna und Richard Lewy, Eltern zweier in Wittenberge geborener Kinder, waren 1942 in das Warschauer Ghetto deportiert und dort ermordet worden.

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 fanden auch in Wittenberge Pogrome gegen jüdische Mitbürger statt. In Erinnerung daran legten auch Grüne Abgeordnete wie Frank Heinke an den „Stolpersteinen“ vor dem ehemaligen Wohnhaus von Johanna und Richard Lewy in der Bahnstraße 47 weiße Rosen nieder. Die Eheleute Johanna und Richard Lewy, Eltern zweier in Wittenberge geborener Kinder, waren 1942 in das Warschauer Ghetto deportiert und dort ermordet worden. Stephan Flade, Pfarrer i.R., mahnte in seiner Rede, diese Geschehnisse niemals zu vergessen und auch heute wachsam gegenüber jeglichder Form von Rechtsradikalismus und menschenverachtendem Gedankengut zu sein.

Transparenz bei der Suche nach dem Atommüllendlager?

MdB Sylvia Kotting-Uhl
(Ausschussvoritzende für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit; fachpolitische Sprecherin der Fraktion B90/Grüne für Reaktorsicherheit, Endlager und Energieforschung)

Unsere Einladung zur Zoom-Konferenz "Transparenz bei der Suche nach dem Atommüllendlager" weckte das Interesse bei interessierten Prignitzer*innen. Als Gast konnte die Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl (Ausschussvoritzende für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit; fachpolitische Sprecherin der Fraktion B90/Grüne für Reaktorsicherheit, Endlager und Energieforschung) als Referentin gewonnen werden.

Sylvia Kotting-Uhl zeigte auf, wie die Atommüllendlager-Suche in der heutigen Weise als wissenschaftlicher, transparent nachvollziehbarer und partizipativer Prozess von der Anti-AKW-Bewegung gefordert wurde und aus ihr hervorgegangen ist. Nun gilt es, dieses Verfahren kritisch zu begleiten und auf die Einhaltung dieser Kriterien zu achten.

Ein wichtiger Diskussionspunkt an diesem Abend war die konsequente zivilgesellschaftliche Beteiligung. Wie kann sie stattfinden oder eingefordert werden? In der engagierten Diskussions- und Fragerunde der Teilnehmer*innen wurde von Sylvia Kotting-Uhl dazu auf die Möglichkeit hingewiesen, sich direkt an die Bundesanstalt für Endlagersuche (BGE) zu wenden. Aufgabe der BGE ist es, für die Dialogprozesse mit der Zivilgesellschaft vor Ort zur Verfügung zu stehen.

Insbesondere wurde von Sylvia Kotting-Uhl darauf verwiesen, dass die bereits erfolgte erste Veranstaltung zum Zwischenbericht der benannten 90 für ein Atommüllendlager in Deutschland in Frage kommenden Teilgebiete lediglich eine Auftaktveranstaltung war. Skeptisch äußerten sich Teilnehmer*innen zu den geplanten drei Fachkonferenzen. Ihre Befürchtung ist, dass bestehende Bedenken und Hinweise nicht ausreichend berücksichtigt werden könnten.

Weiter zu verfolgende Themen, die in dieser Zoom-Konferenz diskutiert wurden, sind:

  1. Zahlreiche Fragen zum Verfahrensablauf, verständlicherweise insbesondere bei den Menschen, die ihre Region im Zwischenbericht zu den 90 Teilgebieten wiedergefunden haben.
  2. Die Zielsetzung des Gesetzes, Transparenz und Bürger*innenbeteiligung abzusichern, wird nun eingefordert.
  3. Fragen nach der Geologie einzelner Teilgebiete, Expertenanhörungen, die beabsichtigte Gründung von Regionalversammlungen zu dieser Thematik (deren Ausstattung von der Bundesebene gewährleistet wird) standen ebenso im Raum.
  4. Angestrebt wird evtl. eine Vernetzung der für ein Atommüllendlager in Frage kommenden Regionen, auf jeden Fall Transparenz und Beteiligung bei der Endlagersuche, aber keine Debatte "Nicht vor unserer Haustür", sondern ernsthafte fachliche und sachliche Auseinandersetzung.
  5. Die Gefahren, die nach wie vor von einem Zwischenlager Gorleben ausgehen (mit derzeit 5 Castoren mit einer Haltbarkeit von etwa 40 Jahren) und von weiteren 11 Zwischenlagern in Deutschland mit hoch radioaktivem Müll, dürfen in dieser Diskussion nicht vergessen werden, denn sie sind der Grund für die Suche nach einem möglichst sicheren Atommüllendlager.

Wir sollten in der Prignitz alle Möglichkeiten der Bürger*innenbeteiligung und -information in diesem wichtigen Prozess der Atommüllendlagersuche nutzen.

10-Punkte-Plan für eine Solaroffensive

Einen 10-Punkte-Plan für eine Solaroffensive mit dem Untertitel "Positionspapier für einen massiven Ausbau der Solarenergie als Teil eines grünen Konjunkturprogramms" fordert das Umweltinstitut München. Allein deren detaillierte Aufzählung zeigt, wie viele Blockaden der Energiewende in Deutschland im Wege stehen. Eine Fleißarbeit, die klare Wege aufzeigt, an welchen Stellschrauben recht schnell gedreht werden muss, um Deutschland auf den Kurs der erneuerbaren Energien zu bringen, den wir dringend brauchen:

Opens external link in new window10-Punkte-Plan (pdf)

Infektionsketten unterbrechen

Die Opens external link in new windowgemeinsame Erklärung führender Wissenschaftler*innen der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fraunhofer Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina stellt einen wichtigen Beitrag zum konsequenten Umgang mit der Corona-Pandemie dar.

Wir alle stehen in der Verantwortung!

Auch im Landkreis Prignitz ist es aktuell nicht mehr gewährleistet, die Kontakte aller positiv Getesteten nachzuverfolgen. Selbst die inzwischen angelaufene Unterstützung durch Angehörige der Bundeswehr kann keine 100%ige Nachverfolgung absichern, solange sich Menschen nicht an die Vorgaben der geltenden Verordnungen halten. Es liegt in der Verantwortung von uns allen, Kontakte zu minimieren – und dies auch im Sinn der besonders gefährdeten Personengruppen und eines funktionsfähigen Gesundheitssystems! Das Verhalten von Menschen in der aktuellen Situation, bewusst auf den Mund-Nasenschutz zu verzichten und damit andere zu gefährden und medizinische Hilfe bis auf das Äußerste zu erschweren, ist nicht zu tolerieren! Die gemeinsame Erklärung der anerkannten Wissenschaftseinrichtungen setzt deutliche Akzente. Wir alle müssen durch unser Verhalten dafür Sorge tragen, dass Infektionsketten unterbrochen werden können. Nur so wird es gelingen, in die Normalität im Arbeits-, Freizeit- und Gesellschaftsleben zurückzukehren.

Demokratiebewegung Belarus erhält EU Menschenrechtspreis

Die belarusische Demokratiebewegung hat den Sacharow-Preis für geistige Freiheit (EU Menschenrechtspreis) vom EU-Parlament zugesprochen bekommen! Wir halten diese Entscheidung für ein wichtiges Signal im Kampf für ein demokratisches Belarus und gratulieren der Demokratiebewegung.

Prignitzer Grüne fordern vom Minister Scheuer Spatenstich für eine sechste Bahnsteigkante

Christiane Manstetten und Frank Heinke, Stadtverordnete in Wittenberge

Der Kreisverband Prignitz von B 90/DIE GRÜNEN sieht im Wittenberger Spatenstich von Minister Scheuer ein völlig falsches Signal. Die A 14 ist das Produkt einer sich immer weiter auf Kosten von Klima-, Arten- und Landschaftsschutz durchsetzenden Verkehrspolitik und hat es nur aufgrund weit überzogener Verkehrsprognosen in den Bundesverkehrswegeplan gebracht. Stattdessen sollte Minister Scheuer mit Nachdruck die Weichen dafür stellen, dass nicht erst sein Nachfolger zu einem Spatenstich für eine sechste Bahnsteigkante nach Wittenberge kommt. Diese ist unverzichtbar für zusätzliche ICE-Halte und damit eine verbesserte Bahnanbindung von Stadt und Prignitz. Zusätzliche Fernhalte beschleunigen die Verkehrswende, statt sie mit einer A 14 zu konterkarieren. Wir gehen, im Unterschied zur A 14, voll konform mit der Stadt Wittenberge, die sich nachdrücklich für solche zusätzlichen ICE-Halte vor allem auch für Pendler engagiert. Doch sind sie nach unserer Auffassung fahrplantechnisch nicht ohne eine sechste Bahnsteigkante möglich, die es dem ICE erlaubt, den RE 2 zu überholen. Deswegen gilt unsere Unterstützung allen Bemühungen der Stadt um eine zeitnahe Erweiterung des Bahnhofs um eine wichtige Bahnsteigkante.

Tiefe Verneigung vor der Lebensleistung von Hans-Peter Freimark

Hans-Peter Freimark (rechts)

Zum Tod von Hans-Peter Freimark [† 4.10.2020]

Zu unserer großen Trauer erreichte uns am Montag die Nachricht, dass Hans-Peter Freimark den Kampf um sein Leben verloren hat. Mit ihm verlieren wir einen Menschen, der sich sein Leben lang der Diktatur entgegenstellte und ein inniger Verfechter von „Schwerter zu Pflugscharen“ war. In den letzten dreißig Jahren war es, gemeinsam mit seiner Frau Gisela, seine ganz außerordentliche Leistung, die Historie deutscher Diktaturen und deren permanenter grundlegender Menschenrechtsverletzungen für uns und folgende Generationen in einem Geschichts- und Dokumentationszentrum zu bewahren. Das ist und bleibt ein herausragender Beitrag in der Prignitz, diesen Teil der deutschen Geschichte nicht in den Hinterzimmern und Archiven verschwinden zu lassen. Neben den zeithistorischen Dokumenten und Ausstattungen organisierte er gemeinsam mit seiner Frau öffentliche Dialoge mit Schulklassen, Jugendlichen und Erwachsenen. Diese Aufklärung über das Leben in Diktaturen war ihnen zu tiefstem Anliegen geworden. Bei aller Trauer freuen wir uns, dass er neben anderen großen Ehrungen auch noch die Eintragung ins Goldene Buch seiner Heimatstadt erleben konnte. Es bleibt uns die aufrichtige Verneigung vor ihm, unser Dank und der Versuch, in seinem Sinne zusammen mit vielen anderen Demokratinnen und Demokraten unseren Beitrag zu einer gerechten und friedvollen Gesellschaft leisten.

Themenabend: Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewaltprävention in Brandenburg

Offener Gesprächsabend mit Thomas Weidlich vom Mobilen Beratungsteam. (24. September 2020. Foto: Schneewolf)

An vielen Beispielen haben wir gemeinsam mit Thomas Weidlich Umgangsmöglichkeiten mit rechtsextremen und fremdenfeindlichen Personen besprochen. Thomas Weidlich geht davon aus, dass diese eher zu viel und „falsche“ (erschrockene und ablehnende) Aufmerksamkeit erhalten. Erforderlich seien dagegen Auseinandersetzungen und auch (Streit-)Gespräche. Es gibt meistens persönliche Gründe, in diese rechte Szene hineinzuwachsen und ebenso könnten diese Personen dann auch wieder aus der rechten Szene hinauswachsen. „Türöffner“ könnten sein, deren Ängste, Neid, Wut und Verunsicherung zu erkennen, nicht um sie darin zu bestätigen, sondern um sie auf diese Weise aus dem rechten Spektrum quasi hinauszubegleiten. Oft kennen Rechte keine ausländischen Mitbürger persönlich. Wenn sie z.B. in Begleitung die Möglichkeit eines entspannten Kennenlernens erhalten, ändert sich häufig schon bereits damit ihre bis dahin ablehnende Sichtweise. Es geht also nicht darum, eine Kampfbeziehung mit dem rechtsorientierten Menschen einzugehen, sondern eher eine in Frage stellende, ohne gewinnen zu wollen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass drastische und ablehnende Äußerungen nur hinterfragt werden und denen eigene positive Erfahrungen gegenüber gestellt werden. Die typischen einfachen, Komplexität vermeidenden Erklärungsmuster der Rechten mit eindeutigen Feindbildern (Ausländer und „die da oben“) können oft schon durch Nachfragen entlarvt werden, da dann z.B. schnell klar wird, dass das Vorurteil nicht mit Erfahrung unterlegt ist, sondern oft gerade mit fehlender persönlicher Erfahrung und Angst und Unsicherheit vor der Fremdheit. Es geht dann darum, die Rechten im einfachen Denken zu stören bzw. zu unterbrechen, dabei distanziert zu bleiben und selbst nicht ausgrenzend zu werden, in „ich“-Botschaften zu sprechen statt in „du“-Redeverboten.

Kontakt zum Mobilen Beratungsteam Neuruppin:

Opens window for sending emailmbt-neuruppin(at)big-demos.de

Opens external link in new windowwww.gemeinwesenberatung-demos.de

Neuer Kreisvorstand von B 90 / DIE GRÜNEN in der Prignitz paritätisch besetzt

Letzte Woche traf sich der neu gewählte Vorstand der Bündnisgrünen in der Prignitz zur konstituierenden Sitzung im historischen Speicherhof in Perleberg. Als Sprecherin/Sprecher übernehmen die Kreistagsfraktionsvorsitzende Bärbel Treutler aus Groß Breese und Jörg Matthée aus Breese zusammen mit den Beisitzenden Claudia Weise aus Bad Wilsnack und dem Wittenberger Stadtverordneten Frank Heinke den Vorsitz im Prignitzer Kreisverband. Kreisgeschäftsführer Clemens Wehr dankte bei der Wahlversammlung den bisherigen Vorstandsmitgliedern für die erfolgreiche gemeinsame Zeit: „Die Mitgliederzahl im Kreisverband hat sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt. Die Wahlergebnisse bei der Europa- und Kommunalwahl wurden in vielen Orten zweistellig und bei der Landtagswahl nahezu verdoppelt. So starten wir zuversichtlich in das Bundestagswahljahr 2021.”

Bild: v.l.n.r. Frank Heinke, Bärbel Treutler, Claudia Weise, Jörg Matthée | Foto: Clemens Wehr | 15.09.20

Stellungnahme zum Kohleausstiegsgesetz

Das Kohleausstiegsgesetz, das am 3. Juli 2020 im Deutschen Bundestag und im Bundesrat beschlossen werden soll, verdient seinen Namen nicht. Das Gesetz verlängert die unwirtschaftliche Kohleverstromung in Deutschland und sichert den Kohle-Konzernen über 4 Milliarden Euro Entschädigungen zu, obwohl es nichts zu entschädigen gibt. Der Kreisverband Prignitz Bündnis 90/Die Grünen spricht sich deshalb dafür aus, als Bundesland Brandenburg dem sogenannten Kohleausstiegsgesetz im Bundesrat nicht zuzustimmen. Der Kreisverband ruft den Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen, die grüne Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, Ursula Nonnemacher, und den grünen Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, Axel Vogel, dazu auf, dem Kohleausstiegsgesetz nicht zuzustimmen und sich auf Landes- und auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass das Kohleausstiegsgesetz nicht in dieser Form verabschiedet wird. Das Gesetz steht der Verpflichtung der Bundesregierung, die Klimaziele von Paris zu erreichen, diametral entgegen. Kohlekonzerne zu entschädigen, die für massive Umweltzerstörungen verantwortlich sind und die Folgekosten ihrer Zerstörung auf die Allgemeinheit abwälzen, ist nicht im Interesse der Allgemeinheit. Angesichts der Zerstörung der Lebensgrundlagen der Menschheit durch den menschengemachten Klimawandel ist eine Fortsetzung der Kohleverstromung bis 2038 unverantwortlich.

Beschluss Bündnis90/Die Grünen, Kreisverband Prignitz
Kreismitgliederversammlung am 25. Juni 2020

Erstmalig zwei Frauen als Doppelspitze im Brandenburger Landesverband – Prignitzer im Landesparteirat

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg haben Julia Schmidt aus Hohen Neuendorf und Alexandra Pichl aus Kleinmachnow zu ihren neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die 26-jährige Studentin Schmidt erhielt im ersten Wahlgang für den Frauenplatz 67 Prozent der Stimmen. Die 41-jährige Kommunikationsberaterin Alexandra Pichl aus Kleinmachnow, die seit drei Jahren den Landesvorstand als Beisitzerin und als frauenpolitische Sprecherin verstärkt hat, setzte sich auf dem offenen Platz mit (52 Prozent) durch. Sie wurde auch als frauenpolitschen Sprecherin des neuen Landesvorstands mit großer Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Für das seit März 2019 tagende Gremium Parteirat für die politische Ausrichtung des Landesverbandes haben sich die 95 Delegierten auf folgende fünf Mitglieder geeinigt: Alena Karaschinski aus Frankfurt (Oder) (75 Ja-Stimmen, 78,9 Prozent), Stefan Rikken aus der Uckermark (61 Ja, 64,2 Prozent), Clemens Wehr aus der Prignitz (ebenfalls 61 Ja, 64,2 Prozent), Heide Schinowsky (59 Ja, 62,1 Prozent) sowie Vincent Bartolain aus Brandenburg an der Havel (57 Ja, 60 Prozent). Mit dieser regionalen Verteilung werden auch Mitglieder aus den ländlichen Regionen vertreten sein.

Opens external link in new windowZur Pressemitteilung

Unsere Kandidaten auf Abgeordnetenwatch

Im Wahlkreis 1 Dr. Rainer Schneewolf

Im Wahlkreis 2 Matthias Dittmer

Ursula Nonnemacher, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für die Brandenburger Landtagswahl, war begeistert über die konstruktive Gesprächskultur, die sie am Sonntagabend im Perleberger Judenhof erlebte. Das wurde dem Thema "Zukunftsfähige Prignitz" damit bereits im Ansatz gerecht. Auf dem Podium neben ihr der grüne Wahlkreis-Direktkandidat Dr. Rainer Schneewolf, Wilfried Treutler vom BUND, die Schülerin Lisa Gierth und als Moderator Pfarrer Stephan Flade. Nach dem Motto "Wer Zukunft gestaltet, darf Vergangenheit nicht verleugnen" wurde zunächst in die DDR-Vergangenheit und Nachwendezeit zurückgeblickt.    Mehr »

Im Gespräch mit Annalena Baerbock

"Was brauchen wir wirklich? Frauen diskutieren mit Annalena Baerbock", so lautete der Titel für ein Frauencafè im Bad Wilsnacker Goethepark, nahe der Wunderblutkirche. Voller Leidenschaft diskutierten Frauen aus einem breiten Bevölkerungsspektrum intensive Gedanken über die Perspektiven unserer Region. Umrahmt wurde diese gelungene Runde durch das Lied von Heike Rosenau "Wir leben gern hier hinterm Deich", ein Plädoyer für die Prignitz. Diese neue Ausrichtung eines politischen Gespräches hat auch gezeigt, welche Formen des öffentlichen Gedankenaustauschs in der Politik machbar und notwendig sind.

Was brauchen wir wirklich? Frauen diskutieren mit Annalena Baerbock.

Die Bundespolitikerin wird vor Ort Rede und ­Antwort stehen. Die Themen könnten reichen von Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, über Chancengleichheit, Bildung und Kultur, Mobilität, ehrenamtliches Engagement bis hin zu Klimaschutz, arbeitsmarktpoltischen Fragen, Integration von Senior*innen, jungen Familien, Menschen mit ­Behinderung und geflüchteten Menschen. Bringt eure Themen und Fragen mit!

Wir laden interessierte Frauen zum offenen Gespräch mit der Bundesvorsitzenden Annalena Baerbock MdB ein, Freitag, 9. August 2019, 15.30 Uhr Frauen-Kaffee im Bad Wilsnacker Goethepark.

Anmeldung bitte bis zum 3. August unter info@grueneprignitz.de oder 03876 6082789.
Bei schlechtem Wetter treffen wir uns im evangelischen Gemeindehaus Bad Wilsnack, An der Nikolaikirche 3, 19336 Bad Wilsnack.

Podiumsdiskussion – Erwartungen an eine zukunftsfähige Prignitz

Mit auf dem Podium: Ursula Nonnemacher, Spitzenkandidatin der Brandenburger Grünen bei der Landtagswahl, und Dr. Rainer Schneewolf, Direktkandidat im Wahlkreis I (Westprignitz).
Moderation: Stephan Flade.

Alle Gäste sind herzlich eingeladen, Fragen und Ideen mitzubringen.

Sonntag, 11. August 18:00 Uhr
im Perleberger Judenhof

 

Die Prignitz ist wesentlich grüner geworden

Bei uns Prignitzer Grünen herrscht große Freude über das Abschneiden auf allen Ebenen. Gegenüber der letzten Europawahl haben wir unser Prignitzer Ergebnis auf 8,2 % vervierfacht.

Bei der Kreistagswahl haben wir um 50 Prozent zugelegt und nun drei statt zwei Sitze. Wir werden uns mit Nachdruck dafür stark machen, dass der Kreistag die Mindestfraktionsstärke von vier auf drei Sitze senkt, und damit uns Grünen und der FDP ermöglicht, ohne künstliche Schwächung auch als Fraktion mit entsprechenden Rechten antreten zu können.

Auf der Gemeindeebene haben wir ebenfalls in hohem Maße zugelegt, etliche weiße Flecken in der Prignitz haben grüne Farbe bekommen. In Wittenberge ist ein Sitz hinzugekommen. In Plattenburg legte die grüne Listenvereinigung mit einem Sprung von 7,5 auf 13,2 % zu, in Gumtow von 10,1 auf 15,5 %. Erstmals angetreten, errangen wir in Groß Pankow einen Sitz, auch in Pirow kamen wir auf 6,1 %, die aber noch keinen Sitz brachten.

Schmerzlich ist der hohe Stimmengewinn am nunmehr verbreiterten rechten Rand des politischen Spektrums. Wir können nur hoffen, dass die anderen Parteien sich davon nicht groß beeindrucken lassen und mit uns konstruktive und weiterführende Politik machen. Und dass sie insbesondere ohne ständiges Bremsen und Ausflüchte aktiv werden gegen Klimawandel und Artensterben. Wir jedenfalls steuern nun, in hohem Maße motiviert durch die gestrigen Ergebnisse, die Wahlen im Herbst an, um dort unseren Prignitzer Anteil zu einer Verdoppelung der grünen Sitze im Landtag beizutragen. Mindestens.

Dr. Rainer Schneewolf
Direktkandidat von Bündnis 90/Die Grünen zur Landtagswahl am 1. September im Wahlkreis 1 

Wahlprogramm: Gute Zukunft für die Prignitz

Inhalt
Programm zur Kommunalwahl 2019
Überblick 
Was wollen wir? 
Beteiligung 
Stärkung der Dörfer 
Allgemeine Grund­versorgung, Offenheit ­und soziales Miteinander 
Bildung 
Digitalisierung und Mobilfunk 
Mobilität 
Umwelt, Land- und Forstwirtschaft 
Klimaschutz und ­erneuerbare Energien 

Die Kandidat*innen für den Landkreis Prignitz 

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Zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai

Grüne Kreistagsabgeordnete Bärbel Treutler unterstützt Hebammen. © Deutscher Hebammenverband, Fotograf: Hans-Christian Plambeck

Unsere Kreistagsabgeordnete Bärbel Treutler war beim internationalen Hebammentag in Berlin vor dem Bundestag dabei. Bericht des Opens external link in new windowdeutschen Hebammen Verbands über die Aktion.

Am internationalen Hebammentag hat Bärbel Treutler zum Dank Blumensträuße an die freiberuflichen Hebammen in Perleberg und Wittenberge überreicht. Ebenso an die Hebammen in der Bereitschaft im Kreiskrankenhaus Perleberg.

Bei Opens external link in new windowunsere-hebammen.de heißt es: „Wir brauchen unsere Hebammen. Eine Geburt ist ein wichtiger, oft sogar der größte Umbruch im Leben einer Familie. Hebammen sind die einzigen Fachleute, die diese Zeit komplett begleiten: von der Schwangerschaft bis zum Wochenbett, in Kliniken und Geburtshäusern oder zu Hause. Doch die Hebammenarbeit steht vor vielen Herausforderungen. Es geht um Arbeitsbedingungen, Finanzierung, Zukunftsperspektiven und um eine nachhaltige und ausreichende Versorgung mit Hebammenhilfe im ganzen Land. Dafür machen wir uns stark – unterstützen Sie uns dabei!“

 

 

Sven Giegold im Gespräch – in Wittenberge

Sven Giegold, Spitzenkandidat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Europawahl machte am 29. April 2019 im Rahmen seiner bundesweiten Tour seinen ersten Boxenstopp in Wittenberge. Unter dem Motto „Kommt, wir bauen das neue Europa!“ war Sven Giegold im direkten Gespräch über die Zukunft Europas und stand für unsere Fragen bereit.

Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen haben original Prignitzer Honig – verbunden mit der Hoffnung, dass es nicht das letzte Glas sein wird – überreicht und Sven Giegold ihre „Wünsche an Europa“ mit auf den Weg gegeben. 


 

Gedenken an die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima

Zum Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe wurde mit den Gästen aus Niedersachsen und Potsdam an die Opfer und die Folgen von Tschernobyl und Fukushima im Wittenberger Clara-Zetkin-Park erinnert. Eine bewegende Veranstaltung an der Fujiyama-Kirsche, die vor drei Jahren dort gepflanzt wurde. (27.04.2019)

Mit Rotbauchunke, Seeadler und anderen am Bösen Ort

Besichtigung der Elbdeichrückverlegung bei Lenzen – gut für den Naturschutz und für den Hochwasserschutz. An der Elbe zwischen Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg ist klar, dass Naturschutz keine Grenzen kennt. Danke an den BUND für die informativen Ausführungen. Mit MdB Toni Hofreiter, MdB Steffi Lemke, MdL Benjamin Raschke, MdL Ursula Nonnemacher, MdL Axel Vogel, MdL Anja Piel, MdL Christian Meyer, MdL Miriam Staudte und MdL Helge Limburg von der bündnisgrünen Fraktion aus Niedersachen. (26.04.2019)

Landesvorsitzende Petra Budke unterschreibt - für die Bienen, aber auch andere bedrohte Tierarten. "Artenvielfalt retten - Zukunft sichern!" heißt die neue Volksinitiative zur Artenvielfalt in Brandenburg. Quelle: Bündnis 90/Die Grünen.

Zum Start der Volksinitiative der Naturschutzverbände zum Erhalt der Artenvielfalt äußert sich der Spitzenkandidat von BÜNDNIS/DIE GRÜNEN BRANDENBURG für die Landtagswahl Benjamin Raschke: „Wir freuen uns, dass nach der grandios erfolgreichen Volksinitiative in Bayern mit 1,75 Millionen Unterschriften auch hier in Brandenburg die Volksinitiative zur Rettung der Artenvielfalt startet. Das gibt dem Artenschutz Rückenwind, denn bislang sind alle Anläufe dafür am Widerstand des SPD-Agrarministers gescheitert. Jetzt braucht es das gesellschaftliche Engagement, um die Landesregierung zur Kurskorrektur zu zwingen.“   Mehr »

Pflanzen für Wildbienen – Bienenweiden für Garten und Balkon

Broschüre

BUND: Blütenbesuchende Insekten sind vom frühen Frühjahr bis zum späten Herbst aktiv. Doch nicht immer finden sie in dieser Zeit geeignete Blüten. Besonders außerhalb des Sommers kann es für sie zu "Engpässen" kommen. Dem lässt sich entgegenwirken, indem auf dem Balkon, im Garten oder im öffentlichen Grün Pflanzen wachsen, die für ein kontinuierliches Blütenangebot sorgen.

Opens external link in new windowBroschüre bei BUND herunterladen

Parteirat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BRANDENBURG als neues Gremium konstituiert - Zuwachs auf über 1.500 Mitglieder

Am 23. März 2019 hat sich der neue Parteirat von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN BRANDENBURG konstituiert. Der Parteirat wurde als neues Beratungs- und Vernetzungsgremium auf dem Parteitag am 24./25. November 2018 beschlossen. Neben dem Landesvorstand gehören ihm die beiden Fraktionsvorsitzenden im Brandenburger Landtag Ursula Nonnemacher und Axel Vogel, die Bundesvorsitzende und Brandenburger Bundestagsageordnete Annalena Baerbock, die Brandenburger Europaabgeordnete und Spitzenkandidatin zur Europawahl Ska Keller, die beiden Sprecher*innen der Grünen Jugend Brandenburg Ricarda Budke und Robert Funke sowie 5 weitere vom Parteitag gewählte Mitglieder (aus der Prignitz, Oberhavel, Havelland, Oder-Spree und Frankfurt Oder) an.

Opens external link in new windowZur Meldung

Bio & Bewusstsein
Inhaberin Tatiana Stancev (mittig) von "Bio&Bewusstsein" mit Urkunde und Blumen von der Brandenburger Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Petra Budke (rechts) und Geschäftsführer des Kreisverbands Prignitz, Clemens Wehr (links)
Grüne Gründerin Stancev

Käse vom Ziegenhof aus dem benachbarten Kunow, Jagdwurst und Nudeln vom Ökohof Kuhhorster bei Fehrbellin, Brot aus der Rohrlacker Biobäckerei Vollkern – diese Köstlichkeiten führt Tatiana Stančev in ihrem Naturkostladen „BiO & Bewusstsein“ in Perleberg. Dafür wurde die 36-jährige Geschäftsfrau heute als Opens external link in new windowGrüne Gründerin ausgezeichnet. Die Brandenburger Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Petra Budke hob hervor, wie junge Frauen wie die Polin Tatiana Stančev die Prignitz neu beleben: „Tatiana Stančev ist Europäerin im besten Sinne des Wortes. Nach ihrer Kindheit in Hamburg und Polen und dem Studium in London hat sie bei „work & travel“ die Prignitz kennen- und liebengelernt. Mit ihrer Enscheidung, sich hier niederzulassen, bereichert sie die historische Altstadt an der Stepenitz – ihr Naturkostladen sucht in der Prignitz seinesgleichen. Sie bietet regionalen Erzeugern aus Brandenburg eine Plattform und bezieht ihre Ware ausschließlich von nachhaltigen, fairen Händlern. Dass Tatiana Stančev ihr Sortiment mit unverpackten Lebensmitteln zukünftig weiter ausbauen will, begrüßen wir Bündnisgrünen ausdrücklich.“ Der Brandenburger Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vergab den Preis Grüne Gründerin heute bereits zum 25. Mal an eine Existenzgründerin aus Brandenburg, um ihren Mut und Geschäftssinn für nachhaltige Konzepte zu würdigen und ihr mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu verleihen.    Mehr »

Benjamin Raschke in Dannenwalde

Landtagsabgeordneter Raschke auf Ortsbesuch in Dannenwalde Mit der letzten Gemeindegebietsreform im Jahr 2002 hatten die Dörfer viele Rechte verloren. Konkret ging es in Gumtow zuletzt um die Einführung von Ortsteilbudgets, ein entsprechender Vorstoß aus Dannenwalde fand keine Mehrheit. Nun hat sich der Spreewälder Landtagsabgeordnete Benjamin Raschke (Bündnis 90/ Die Grünen), einer der Initiatoren der Enquetekommission „Zukunft der ländlichen Räume“ in die Debatte eingebracht. Bei einem Ortsbesuch am 23. Januar in Dannenwalde warb er ausdrücklich für die Einführung solcher Budgets. Am Ortsrundgang, den der Ortshistoriker Helmut Widrath führte, nahmen rund 20 Bürger teil, darunter viele Einwohner wie die Besitzer des Dannenwalder Dorf-Konsums, der Ortsbürgermeister Helmut Adamaschek , Andreas Bergmann von der Brandenburger Dorfbewegung sowie der ehemalige Ortsbürgermeister aus Boberow Helfried Schreiber.    Mehr »

Bauernhöfe statt Tierfabriken

Die Grünen/B90 aus der Prignitz unterstützen die breite Bewegung für die Agrarwende, für den Umbau der Landwirtschaft, für Klimagerechtigkeit, für artgerechte Tierhaltung, für gerechten Handel, für viele Bauernhöfe, für gute Landwirtschaft und gutes Essen für alle.

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Urwahl des Spitzenduos

abgestimmt und eingetütet ...

... nun geht’s ab zur Post. Danke für die intensive Vorbereitung zur Durchführung dieser Grünen Urwahl in Brandenburg.

Bärbel Treutler

Robert Habeck besucht Wittenberge

Am 12. Dezember war der Bundesvorsitzende Robert Habeck in Wittenberge. Nach einer Lesung aus seinem Kinderbuch »Wolfsnacht« an der Montessorischule besuchten wir eine Pflege-Wohngemeinschaft in der Bahnstraße. Dort konnten wir uns über Vorteile und Schwierigkeiten informieren, die mit diesem Konzept der häuslichen Pflege im Gegensatz zur Heimunterbringung oder Zuhause-Pflege verbunden sind. Anschließend erhielten wir Einblick in die Angebote im Bürgerzentrum Wittenberge und konnten weitere Themen der Bürger in der Prignitz besprechen.

Robert Habeck hat mit seinem Interesse für alle Themen heute bestätigt, dass sich Bündnis 90/Die Grünen für die Bedürfnisse ländlicher Räume einsetzen.  Opens external link in new windowmehr ...

Er verabschiedete sich am Bahnhof mit den Worten: »Das war sicher nicht der letzte Besuch von mir oder Annalena Baerbock in der Prignitz«.

Neues Bürgerbüro in Neuruppin auch für die Prignitz

Seit November 2018 ist das Bürgerbüro von Opens external link in new windowAnnalena Baerbock (MdB und Bundesvorsitzende) in Neuruppin für die Bürger der Prignitz eine neue Anlaufstelle.

Der neue prignitzer Kreisgeschäftsführer Clemens Wehr überbrachte zur feierlichen Eröffnung Grüße aus dem westlichsten Landkreis Brandenburgs und machte deutlich, wie wichtig es ist, dass bündnisgrüne Präsenz auch auf dem Land stärker wird.

Neuer Vorstand und Geschäftsstelle gefunden

Zu Gast am 27. September war die Landesvorsitzende Petra Budke. 

In den Vorstand wurden gewählt: (v.l.n.r. Wolfgang Herms (Finanzen), Helmut Adamaschek (Sprecher), Anja Hübner (Sprecherin), Hendrik Claus 

Die neue Geschäftsstelle in Perleberg steht ab sofort für alle bündnisgrünen Belange in der Prignitz bereit.

URL:https://www.grueneprignitz.de/aktuelles/