Aktiv werden statt schwarz ärgern
Nächste Mitgliederversammlung:
Neuer Termin:
Mittwoch, 7. April 2010 ab 18.30 Uhr
in der Geschäftsstelle Wittenberge, Breeser Str. 2
Liebe Mitstreiter/innen,
ja es gibt sie wieder die Mitgliederversammlung des KV Prignitz!
*Neben einer kurzen Zusammenfassung aktueller Aktionen, Beteiligungen wollen wir insbesondere die *_gemeinsame_* und thematische Arbeitsweise zwischen KV, Landesverband und Landtagsfraktion kurz abstimmen. Wer nicht persönlich kommen kann, hat zumindest die Möglichkeit Fragen, Hinweise oder aktuelle Termine an uns senden oder telefonisch zu benennen. Bitte macht davon auch gegebenenfalls Gebrauch.
Ansonsten mangelt es nicht an Themen: die Stellungnahme zur A14 (Abschnitt Wittenberge) ist so gut wie fertig. Ein ganzes Team hat daran eifrig mitgewirkt; Position und Aktivitäten rund um die Elbe/Hafen (einschließlich Steinkohlekraftwerk); Ablehnung Grüner Antrag im Bundestag zur Entlastung der Kommunen und Landkreise (Unterkunftskosten Hartz IV).....abgelehnt von Koalition und SPD(!!!)
Wir müssen bei unserem Treffen auf jeden Fall Prioritäten setzen, sonst sitzen wir tagelang ;-)
Schluss der Sitzung sollte nicht später als 20.30 Uhr sein.
Eventuell erhalten wir an diesem Abend Verstärkung vom Landesvorstand 8-)
Bis dann - wir freuen uns auf euch
Das Damen-Trio vom Vorstand Christiane, Monika und Bärbel
Wir sind landesweit im Aufwind. Wir haben in allen Landtags- und Bundestagswahlkreisen des Landes prozentual zugelegt und unser LTW-Ergebnis in absoluten Zahlen um 36.000 Stimmen verbessert. Wir konnten unsere Hochburgen stärken, haben neue hinzugewonnen und unsere Verwurzelung in ländlichen Regionen verbessert. So liegen wir mit unserem Landtagswahlergebnis jetzt in 11 von 18 Kreisen und kreisfreien Städten und in 24 der 44 Wahlkreise bei über fünf Prozent. In Kleinmachnow errangen wir sogar 16,4 Prozent bündnisgrüne Zweitstimmen, in Falkensee 11,7 Prozent, in Eichwalde 11,5, in Potsdam 10,9 10,7 in Hohen Neuendorf und und und...
Das Ergebnis macht auch deutlich, dass sich unser Bündnis mit den Umweltverbänden, unser Einsatz gegen neue Tagebaue und unsere Kritik an der geplanten Verpressung von CO2 in Ostbrandenburg gelohnt hat. Schenkendöbern - wo die von der Abbaggerung bedrohten Orte Atterwasch, Grabkow und Kerkwitz liegen - und Neutrebbin - in dieser Region soll CO2 verklappt werden - zählen nun zu den Gemeinden mit den höchsten grünen Stimmenanteilen.
Vor uns liegen fünf Jahre aktiver Oppositionsarbeit - ein anderes Szenario lässt die Sitzverteilung im nun gewählten Landtag nicht zu. Die Landespolitik wird durch uns bunter und spannender. Die neue Regierung - ganz gleich ob rot-rot oder schwarz-rot - muss sich durch uns auf einen kräftigen Oppositionswind einstellen. Ein Wettbewerb um die besten Ideen, der bislang - wenn überhaupt - zwischen Regierung und Opposition stattfand, wird nun auch zwischen den demokratischen Oppositionsparteien herrschen. Wir werden einen neuen Stil in den Landtag bringen, gehaltvolle Politik machen - ohne Scheu vor falschen Autoritäten.
Und wir werden die landespolitische Tagesordnung mitbestimmen. Der Umweltschutz, der ökologische Landbau, junge Familien und grüne Unternehmen bekommen durch uns eine Lobby. Ab jetzt kommen die großen Parteien bei den Themen Klimaschutz und Energiepolitik nicht mehr so einfach mit oberflächlichen Argumenten davon. Wir werden genau beobachten, wie sich der alte und neue Ministerpräsident Platzeck zur beantragten Abbaggerung des so genannten Teilfelds II in Welzow-Süd stellen wird. Und wir werden in der Bildungspolitik Druck machen und die langjährigen Landtagsparteien an ihre Wahlversprechen wie kleinere Kitagruppen, mehr LehrerInnen und weniger Unterrichtsausfall erinnern. Vor allem werden wir uns für ein qualitativ höheres Bildungsniveau stark machen.
Wir haben lange für den Landtagseinzug gekämpft. Nun ist er endlich da und ermöglicht uns einen Professionalisierungsschub. Professionelles Arbeiten durch regionale Abgeordnetenbüros, die landesweit als Anlaufstellen für an bündnisgrüner Landespolitik Interessierte dienen, durch hauptamtliche MitarbeiterInnen im Landtag und einen besseren Zugang zu Informationen. Und nicht zuletzt verschafft uns der Landtagseinzug eine deutlich höhere Aufmerksamkeit der Medien an bündnisgrünen Positionen.
Es gibt einen weiteren Grund sich zu freuen. Endlich ist die rechtsextreme DVU aus dem Landtag geflogen. Wir werden nun dazu beitragen, dass die Braunen draußen bleiben.
Liebe Freundinnen und Freunde, lasst uns etwas von den Wahlkampfstrapazen erholen, um dann den Schwung zu nutzen, den uns der Landtagseinzug beschert. Wir sehen grün für Brandenburg und werden dafür sorgen, dass das auch so bleibt.
Ska Keller und Axel Vogel für den Landesvorstand, Marie Luise von Halem
----------------------------------------------------------------------------------------------Der Vorstand:
Christiane Manstetten Bärbel Treutler Monika Giese
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Aktiv werden statt schwarz ärgern !!
Es ist nicht die große Politik, die im Landkreis, den Städten, Ämtern und Gemeinden gemacht werden kann, und doch hängt das Wohl und Wehe in der Region in beträchtlichem Maße vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger ab: von ihrem Engagement zuhause und in der Nachbarschaft, in Vereinen, Verbänden und Bürgerinitiativen, auch im Kreistag und in den kommunalen Parlamenten der Städte und Gemeinden.
Als Bündnisgrüne haben wir uns dafür entschieden, unsere Bemühungen um die Zukunftsfähigkeit der Prignitz stärker in die regionalen Parlamente zu tragen. Und so gibt es für die Kommunalwahlen im September dieses Jahres grüne Listen für alle Wahlkreise des Kreistages und einige Stadt- bzw. Gemeindevertretungen. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind teils Mitglieder der Grünen, teils Bürgerinnen und Bürger, die mit den Zielen einer sozialfreundlichen und umweltverträglichen Politik konform gehen.
Doch werden für eine effektive Politik nicht nur Parlamentarier gebraucht, sondern auch ein Kreisverband der Partei, der seine Vertreter in Kreis und Gemeinden unterstützt und mit eigenen Stellungnahmen an die Öffentlichkeit geht.
Wir - die Prignitzer Bündnisgrünen suchen deshalb Aktive und Unterstützer/innen, die nicht mehr zuschauen wollen, wie andere durch ihre Politik, Zukunftschancen verspielen und nur auf kurzfristige Erfolge schauen. Eine zukunftsfähige Prignitz braucht soziale und ökologische Konzepte. B 90/ Die Grünen setzen sich für eine nachhaltige Regionalentwicklung ein.
Mitarbeit kann bei uns Vieles heissen, z.B.:
- Diskussion zu politischen Themen der Prignitz
- Mitgliederversammlungen (1x im Monat)
- Mitarbeit in Wahlkämpfen
- Organisation und Teilnahme an Veranstaltungen und Aktionen
- Übernahme von Ämtern oder Mandaten
Die Diskussionen über die Perspektiven der Prignitz sind oft verbunden mit Gesprächen und Besuchen bei Betroffenen, Betrieben usw.. So lernen wir über Politik auch immer mehr über den Kreis. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied. Wie stark jemand mitarbeiten kann und will, entscheidet jedes Mitglied selbst.
Nur starke Bündnisgrüne sind ein Garant für ökologische Modernisierung und soziale Gerechtigkeit. Deshalb: Jetzt dabei sein und Mitglied werden.
Weitere Informationen und Kontakt über:
Bärbel Treutler (Vorsitzende)
Monika Giese (Stellvertretende Vorsitzende)
Christiane Manstetten (Schatzmeisterin)
Postanschrift:
Kreisverband Prignitz, Bündnis 90/Die Grünen
Geschäftsstelle, Breeser Str. 2, 19322 Wittenberge
Tel: 03877 - 408975
email: kv.prignitz(at)gruene.de
website: www.GruenePrignitz.de





